18. Der Mond

Bedeutung der Tarotkarte
  • Mond
  • Schlaf
  • mystische Erlebnisse
  • Kontrollabgabe
  • Verwirrung
  • Befürchtungen
  • Traumwelt
Deck Bezeichnung
Rider Waite / Crowley Tarot / de Marseille Der Mond

Diese Tarotkarte legt einen verklärenden Schleier über das Wachbewusstsein. Sie ist die Eintrittskarte in das Reich der Träume, eine mysteriöse Welt, die man als Mensch im Schlaf besucht. Der Mond führt zu den unergründlichen Tiefen der Wahrnehmung. Darin warten ungeahnte Erfahrungen und seltene Genüsse. Allerdings kann man leicht die Orientierung verlieren oder Ängste wachrütteln, die eigentlich längst vergessen waren. Dafür ist ein Kontakt zu den kollektiven Seiten des Unterbewusstseins möglich, die einem sonst verschlossen bleiben würden.

Die Liebe bei der Tarotkarte Mond

Gewagte Wunschfantasien dringen ebenso an die Oberfläche wie tief sitzende Befürchtungen. Singles neigen womöglich zu Schüchternheit, während in Beziehungen Ahnungen aufkommen, die für Verunsicherung sorgen können.

Erfolg beim Mond

Der Ausgang einer materiellen Bemühung ist ungewiss. Es gibt keine Garantie, dass sich etwas rentiert. Die Karte steht für eine Zeit, in der viele Dinge im Unklaren liegen und die weltliche Entwicklung nur schwer einzuschätzen ist. Dieser Zustand kann aber auch zu tollen Ideen anregen.

Der Mond als Tageskarte

An diesem Tag wird wohl manches nicht sehr genau genommen. Egal ob es Aussagen sind oder die Richtung, in die man sich bewegt. Klare Tatsachen zählen vor allem dann, wenn auch das Gefühl dazu stimmt.

Die Karte warnt vor einem Verdrehen oder Verschleiern der Wahrheit, weil es gerade bequem ist oder kurzfristig vorteilhaft. Besonders in acht nehmen sollte man sich aber vor grundlosen Ängsten und einer allgemeinen, tief sitzenden Furcht.

Tarot Tageskarte ziehen

Schattenseiten

Zielloses Treiben und fehlende Struktur führen zu einem schemenhaften Dasein, gesteuert von willkürlichen Launen. Das Ich-Bewusstsein tritt ebenso in den Hintergrund wie die Willenskraft.

Persönlichkeitskarte

"Ich liebe es, in die unergründlichen Tiefen meines Unterbewusstseins einzutauchen. Dort eröffnet sich mir eine faszinierende Welt. Ich fühle mich berufen, diese zu erforschen und in Kontakt mir ihren facettenreichen Bewohnern zu treten. Manchmal lauern dort unten zwar Gefahren für den Geist, doch im Notfall brauche ich nur aufzuwachen."

Erkenntnis

Erfahrungen in den versunkenen Traumwelten des Schlafbewusstseins sammeln.